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Thai-Curry mit Huhn, Gemüse und Erdnussbutter

Thai - Curry mit Hühnchen, Paprika und Erdnusbutter
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 30m
  • Kochzeit : 15m
  • Fertig in : 45m
 
  • 6 EL Reis
  • 500 g Hühnerbrust
  • 2 cm Ingwer
  • 1 kl. Dose Bambussprossen
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 Stängel Stängel Zwiebellauch
  • 3 Stk rote Spitzpaprika Schoten
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 4 EL Erdnussöl
  • 0.33 Tl Zitronengraspaste
  • 0.5 EL Fischsauce
Berechne die Mengen für Portion(en)

Mit dem Thai Curry geht es für uns direkt nach Bangkok – hinein in die exotischen Gerüche und zu einem der beliebtesten Gewürze: Curry. Die Zubereitung hat eigentlich nichts mit schwieriger Küche zu tun, doch die Aromen und der Geschmack verzaubern mit einer ungeahnten Vielschichtigkeit. Die originale Rezeptur stammt direkt aus Thailand.

Zubereitung von Thai-Curry mit Huhn, Gemüse und Erdnussbutter

Hühnchenfleisch vorbereiten
Fleisch marinieren
Gemüse putzen und schneiden
Erdnussbutter zubereiten

Endspurt zum originalen Thai-Curry mit Huhn

Reis kochen
Hühnchenfleisch im Wok anbraten
Gewürzzutaten hinzufügen
Mit restlichen Zutaten abschmecken

Welches Gemüse passt zu Thai-Curry?

Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn ihr nicht gerade die Gelegenheit habt, nach Thailand zu reisen, solltet ihr unbedingt beim Thailänder essen gehen und selbst einmal verkosten, welches Gemüse sich in diesem Rezept wiederfindet. In den meisten Fällen jedoch kommt Thai Curry nicht ohne Möhren und Brokkoli aus. Einige Chefköche schnippeln auch Zucchini und Pilze hinein. Hier kommt es auf euren Geschmack an. Passend zur Saison lässt sich auch Kürbis in dieses pikante Gericht integrieren.

Wie der Name es schon sagt, gehören zu einem originalen Thai Red Curry Tomaten sowie Champignons. Noch dazu sollte man Weintrauben klein schneiden und Apfelstückchen hinzugeben, das sorgt für die fruchtige Süße. Ergänzend kann in rotes Curry rote Paprika, Bambusstreifen und Schlangenbohnen hineinkommen. Kartoffeln wiederum gehören als typische Zutat zum Massaman Curry. Dabei sollten Tomaten ganz zum Schluss in dieses Gericht gegeben werden: Sie verleihen dem Thai Curry nochmals seinen lebendigen Charakter.

Tipp
Achtet darauf, dass es nicht zu einem wilden Mix aus Gemüsesorten kommt. Diese sollten immer zusammenpassen wie rote Paprika und kleine Maiskolben zu Auberginen.

Thai Curry fertig kaufen – macht das Sinn?

Im Prinzip ist es immer lohnenswert, den Kochlöffel selbst zu schwingen. Soll es schnell gehen oder ihr habt so gar keine Lust, in der Küche zu stehen, kann es ausnahmsweise auch eine fertige Mischung sein. Hier empfehle ich vor allen Dingen Bio Produkte, denn diese sind in der Lage, ohne künstliche Farbstoffe und Konservierungsstoffe die eigentlichen, natürlichen Aromen am besten zur Geltung zu bringen. Doch werdet ihr schnell mitbekommen, dass ein wesentlicher Unterschied zwischen den Fertiggerichten und der eigenen Zubereitung besteht. Hier könnt ihr Gemüse beliebig miteinander kombinieren und behaltet stets die Übersicht über die Inhaltsstoffe, die Lebensmittel und die Kalorien.

Was sind beliebte Curry Gerichte?

Im Prinzip bezeichnet man mit Curry nicht die Gewürzmischung, sondern eine ganze Gruppe südasiatischer Gerichte, die wiederum aus einer dickeren, sehmigen Sauce mit Gewürzen, Fisch und Fleisch sowie Gemüse bestehen. Die eigentliche Bezeichnung verweist aus dem Tamilischen tatsächlich auf die Sauce. Früher wurden diese in einem geschwärzten Topf zubereitet und über dem offenen Feuer gekocht. Sinnübertragend versteht man unter Curry ein Gericht, das wie ein Eintopf oder wie ein Ragout zubereitet wird. Nicht zu verwechseln mit der Gewürzmischung, die als Currypulver bezeichnet wird.

Die eigentliche Zusammensetzung variiert nach den Ländern und Regionen. So haben Indien, China und Japan mittlerweile ihre eigenen, ganz typischen Gerichte entwickelt. Die größten Unterschiede entfallen auf die Gewürzmischungen, sodass im indischen Raum vorwiegend mit Kreuzkümmel, Zimt und Nelken sowie Fenchel und Senfkörnern gearbeitet wird.

Achtung
Thai Curry ist gerade beim Thailänder äußerst pikant. Ihr solltet hier eine leichtere Variante bestellen und euch Schritt für Schritt an den Schärfegrad heran arbeiten.

Welchen Reis zum Thai Curry?

Ich finde der perfekte Reis zu diesem Gericht ist Basmatireis, dieser ist aromatisch und macht bereits bei der Zubereitung Geschmack auf mehr, wenn der zarte Geruch aus dem Topf in die Nase steigt. Dieser leicht duftende Reis darf nur aus bestimmten Regionen am Fuße des Himalayas stammen. Tatsächlich gibt es sogar eine Mindestgröße der Reiskörner, diese sollten auf 6,5 mm kommen. Eigentlich könnt ihr gar nichts verkehrt machen, wenn ihr Reis einfach zu Fisch oder Fleisch serviert. Das feine Aroma und die einfache Zubereitung machen diese Beilage zu einem echten Allrounder, der einen festen Platz in meiner Küche gefunden hat.

Fazit: So gelingt Thai-Curry in wenigen Augenblicken!

Thai-Curry mit Huhn, Gemüse und Erdnussbutter gilt als wundervolles, mit pikanten Aromen angereichertes Gericht aus der asiatischen Küche. Die Mengenangaben oben dürfen gern als Richtwert genommen werden. Gerade bei den Gewürzen und Pasten aus der asiatischen Region, entscheidet der persönliche Geschmack für einzelne Zutaten über das Gelingen des Gerichts.

Testet selbst die unterschiedlichen Gewürzmischungen und verkostet während der Zubereitung das Curry immer wieder. Eines steht fest: Gerade über die scharfen Gewürze wird der Stoffwechsel und das Immunsystem angeregt. Zudem gelten Reis und Gemüse als kalorienarm und ballaststoff- sowie vitaminreich. So gehört dieses Rezept für Thai Curry eindeutig in die Sparte der gesunden Mahlzeiten, von denen ihr schon bald gar nicht mehr genug bekommen könnt. Versprochen!