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Kartoffelpfanne mit grünen Bohnen

Kartoffelpfanne mit grünen Bohnen
  • Portionen : 4
  • Vorbereitungszeit : 10m
  • Kochzeit : 25m
  • Fertig in : 40m
 
  • 500 g kleine Kartoffeln
  • 200 g grüne Bohnen
  • 4 Stk Schalotten
  • 1 Stk Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 150 g geräucherter Bauchspeck
  • Salz/Pfeffer
Berechne die Mengen für Portion(en)

Wenn ihr nur das Wort Kartoffeln hört, rümpft ihr schon die Nase. Frei nach dem Motto: Was für eine langweilige Beilage? Ich verspreche euch an dieser Stelle: Weit gefehlt! Die Kartoffel ist eine der ältesten Gemüsesorten, die tief aus dem Boden eine der globalen Hauptnahrungsquellen stellt.

Kartoffeln sind nicht nur gesund, sondern äußerst sättigend, wandlungsfähig und noch dazu günstig. Einzig und allein die schmackhafte Zubereitung macht den Unterschied zwischen einer faden Beilage und einem pikanten unwiderstehlichen Hauptgericht. Lasst uns der Kartoffel so richtig auf den Zahn fühlen, um auch auf den Geschmack zu kommen.

Step-by-Step Zubereitung für eine deftig herzhafte Kartoffelpfanne

Kartoffeln und Bohnen putzen
Gemüse und Speck schneiden
Kräuter putzen

Bohnen kochen
Vorbereitete Zutaten braten
Bohnen hinzufügen und abschmecken

Servieren

Warum sind Kartoffeln so gesund?

Tatsächlich gilt die Kartoffel in den USA als Dickmacher. Dabei ist dieses Vorurteil vollkommen falsch. Kaum ein anderes Gemüse ist derart in der Lage, den Körper so lange zu sättigen wie die Kartoffel. Forscher haben das Sättigungsgefühl verschiedener Lebensmittel miteinander verglichen. Das positive Ergebnis ist vor allen Dingen auf die langen Kohlenhydratketten der gesunden Knolle zurückzuführen.

Unser Körper ist in der Lage, diese nur sehr langsam zu verdauen. Möchtet ihr diesen sättigenden Wert nach oben treiben, stellt die Kartoffel nach dem Kochen kurz zur Seite und lasst sie abkühlen. Nun entsteht resistente Stärke, die vom Körper nur schwer verdaut werden kann.

Vorsicht
Wenn die Kartoffel nur in Form von Chips und Pommes zu euch gelangt, habt ihr die fettigste Variante gewählt, die einfach nur dick macht.

Die pure Kartoffel hat auf 100 g einen doch recht moderaten Energiegehalt von gerade einmal 69 cal. Beim direkten Vergleich mit Reis punktet sie, denn diese Beilage kommt auf 93 kcal und Nudeln im direkten Vergleich auf 150 kcal. Ein Vorteil, dass wir in wenigen Sätzen bereits entkräften konnten. Hinzu kamen wichtige Vitamine wie Vitamin C und Vitamin B 15, unterschiedliche Mineralstoffe und jede Menge hochwertige Eiweiße. Eine der seltensten Kartoffelsorten – nämlich die blaue Kartoffel – hat eine sehr praktische Eigenschaft, denn sie kann den Blutdruck senken.

Weshalb werden Kartoffeln grün?

Bereitet ihr Kartoffeln selber zu und schält diese regelmäßig, habt ihr bestimmt auch schon mal eine grüne Knolle in den Händen gehalten. Diese gehört nicht immer in den Müll. In diesem Zusammenhang sprechen viele von Grün angelaufenem Gemüse, das wie verschimmeltes Brot nur noch für die Tonne gedacht ist. An diesem Gerücht ist etwas dran: So weisen die grünen Kartoffeln eine höhere Konzentration eines Giftstoffes namens Toxin auf. Dieser kann zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

Die Kartoffel bildet eigentlich in jeder einzelnen Knolle eine sehr geringe Konzentration dieses Gifts aus: Sie möchte sich gegen ihre Fressfeinde schützen. In der warmen Umgebung der Erde könnte die Konzentration von Solanin unaufhörlich ansteigen. So hat die grüne Farbe eigentlich gar nichts mit dem Gift zu tun: Es handelt sich hierbei um eine urplötzliche Produktion von Chlorophyll, immer wenn die Kartoffel mit Tageslicht in Berührung kommt. Findet ihr grüne Stellen an den Kartoffeln, ist das vielmehr ein Zeichen, dass sie falsch gelagert wurden.

Faustregel
die gegen unangenehme Magenbeschwerden und Reaktionen auf Gifte schützt: Nehmt ihr einen bitterem Geschmack war, Finger weg – egal von welchen Lebensmitteln!

Welche Kartoffelsorten werden unterschieden?

Ob auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt: Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel. Je nachdem wofür ihr eure Beilage verwenden möchtet, solltet ihr mehlig kochende oder festkochende Varianten wählen. Die festkochenden Kartoffelsorten eignen sich vor allen Dingen für Salate und Pellkartoffeln, da sie beim Kochen nicht so leicht auseinanderfallen. Auch frische Rosmarinkartoffeln sollten festkochend ausgewählt werden. Knollen für Eintopf und Auflauf wählen eine vorwiegend festkochende Sorte, denn sie behält ihre Struktur und bleibt dennoch schön weich.

Lust auf etwas Besonderes? Rote Erdäpfel gehören noch immer zu den Exoten. Dabei haben sie eine besonders hohe Dichte an Nährstoffen, Kalium und Magnesium sowie Eisen. Mehlig kochende Knollen sind perfekt geeignet für Suppen und Püree. In ihrer Konsistenz eher brüchig lassen sie sich sehr gut zu einem Brei verarbeiten.

Schritt für Schritt: Kartoffeln kochen

Eigentlich kann man beim Kochen von Kartoffeln nicht so viel verkehrt machen. Gerade Pellkartoffeln solltet ihr nur putzen, d.h. von Schmutzpartikeln und Ablagerungen befreien und diese dann mitsamt ihrer Schale in das kochende Wasser geben.

  1. Gebt die Kartoffeln gesäubert in einen Topf, übergießt sie mit Wasser – sie sollten dabei nur sehr knapp mit Wasser bedeckt sein.
  2. Nun gehört noch eine ordentliche Prise Salz hinein – auch etwas Gemüsebrühe kann den Geschmack intensivieren.
  3. Erhöht die Intensität der Hitze, bevor ihr diese wieder herabsetzt, sobald das Wasser einmal gekocht hat.
  4. Jetzt lasst ihr die Knollen in einem Topf mit einem geschlossenen Deckel vor sich hin köcheln für ca. 15-20 Minuten. Die Kochzeit unterscheidet sich von der jeweiligen Sorte, sodass zum Beispiel festkochende Erdäpfel ein paar Minuten länger benötigen.

Macht die Garprobe! … um herauszufinden, ob die Kartoffeln schon gut sind:

  • Nehmt ein Küchenmesser
  • stecht in die Kartoffel 
  • gleitet das Messer leicht hinein, dann sind sie fertig

Fazit:

Ran an die Töpfe – Das perfekte Rezept für Anfänger!

Auch wenn wir es bei der Kartoffelpfanne mit grünen Bohnen mit einem recht simplen Rezept zu tun haben, ist es geschmacklich einwandfrei. Gerade Anfänger in der Küche sollten sich an der Kartoffel probieren und diese mit dem erfrischenden und intensiven Geschmack der grünen Bohnen kombinieren. Lernt dieses Gemüse und die Knolle auf eine ganz neue Art und Weise kennen und entdeckt ihre gesunden Nährstoffe. Zudem profitiert ihr von einem anhaltend sättigenden Effekt – genau das Richtige für eine leichte Mittagsmahlzeit oder ein warmes Abendessen gemeinsam mit Freunden. Dieses Rezept gelingt garantiert beim ersten Mal!

Kartoffel – gekocht, gebraten, gebacken oder püriert – hier gehört sie auch rein